Sanierung gelingt mit den Menschen, die das Unternehmen nach der Stabilisierung tragen.
Ich übersetze zwischen Verfahren und Betrieb. Stabilisiere Cash, Lieferfähigkeit und Organisation. Berichtslinie zum Verwalter. Erste belastbare Lage in zehn Tagen.
Erstgespräch Meine RolleMittelstandsarbeit
cross-industriell
belastbaren Lage
Erstgespräch bis vor Ort
Operativer Arm des Verwalters. Nichts darüber hinaus.
Insolvenzverwalter arbeiten mit unterschiedlichen Beratern: CROs, M&A-Begleitern, Big4-Teams, Restrukturierern. Ich übernehme bewusst eine andere Funktion — die operative Übersetzung zwischen Verfahrenslogik und Betrieb.
Berichtslinie zum Verwalter
Wöchentlicher Bericht im vom Verwalter gewünschten Format. Berichts-fähig für Gläubigerausschuss und Sachwalter. Keine eigene Außendarstellung gegenüber Gläubigern oder Investoren.
Keine Parallelorganisation
Ich baue keine Schattenstruktur auf. Entscheidungen laufen über Verwalter und bestehende GF. Die operative Belegschaft bleibt der Träger — ich befähige sie, ich ersetze sie nicht.
Cash, Lieferfähigkeit, Organisation
Drei Themen, in dieser Reihenfolge. Cash-Hebel im Wertstrom finden, Lieferfähigkeit stabilisieren, Organisationsstruktur für die Phase nach Verfahrenseröffnung tragfähig machen.
Verfahrenslogik, nicht daran vorbei
Maßnahmen werden so geplant, dass sie die Verfahrensführung des Verwalters stützen — nicht behindern. § 80 InsO, § 270 InsO, § 22 InsO sind Arbeitsrahmen, nicht Hindernis.
Acht Muster, die ich in den ersten zwei Wochen sehe.
Selten alle gleichzeitig — aber meist genug davon, um den Cashflow zu erklären. Die operative Realität in Mittelstandsverfahren wiederholt sich über Branchen hinweg.
Silos statt Wertstrom
Funktionssilos optimieren sich selbst. Zwischen ihnen brechen Übergaben. Beim Kunden kommt an: zu spät, zu wenig.
Zu viele Baustellen
20 angefangene Initiativen, nichts wird fertig. Personal gebunden, ohne Output.
Entscheidungsstau
Alles geht zur GF, die überlastet ist. Mittlere Ebene wartet, Cash blockiert.
Falsche Kennzahlen
Auslastung wird gemessen, nicht Durchsatz. Produktivitätsgefühl ohne Substanz.
Schattenorganisation
Wer was entscheidet, steht in keinem Organigramm. Wissen bei 3–5 Köpfen konzentriert.
Definition of Done verletzt
"Geliefert" heißt nicht fakturiert. Nacharbeiten und offene Reklamationen blockieren Cash.
Schlüsselmitarbeiter verloren
Die Leistungsträger gehen zuerst. Was bleibt, braucht Klarheit — sonst gehen auch die.
Keine Lagesicht
Drei Excel-Listen, vier Ordner-Strukturen, kein einziges Bild. Transparenz ist Maßnahme eins.
Krisenunternehmen haben selten ein Produktivitätsproblem.
Sie haben ein Verschwendungsproblem.
In jedem operativen Mandat finden sich 15–30 % freisetzbare Kapazität — versteckt in Wartezeiten, Doppelarbeit und administrativer Überfrachtung. Sie sind nicht weg. Sie sind nur nicht mehr sichtbar. Fünf Hebel, die in fast jedem Mittelstandsverfahren wirken.
Wartezeit zwischen Übergaben
Aufträge stehen zwischen Abteilungen — Vertrieb wartet auf Technik, Technik auf Einkauf, Einkauf auf Freigabe. 70 % der Durchlaufzeit ist Liegezeit. Cash hängt zwischen Schritten, nicht in Schritten. Klärung der Übergabe-Punkte setzt Cash sofort frei.
Halbfertige Vorgänge in der Pipeline
Krisenunternehmen reagieren auf sinkenden Umsatz mit mehr parallelen Initiativen — und überlasten damit Personal, das ohnehin überfordert ist. Personal ist gebunden, ohne Output zu liefern. Erst fertig liefern, dann Neues starten. WIP-Limit, nicht Plan-Limit.
Schlüsselmitarbeiter in Administration
Die produktivsten Köpfe verbringen 40–60 % ihrer Zeit mit Berichten, Klärungen, Eskalationen, Reporting an drei Ebenen. Wer das Geschäft trägt, sollte am Geschäft arbeiten — nicht an seiner Dokumentation. Entlastung wirkt unmittelbar.
Mehrfache Bearbeitung von Vorgängen
Drei Freigabeschleifen, wo eine reicht. Vier Korrekturen am Angebot, weil niemand die ursprünglichen Anforderungen kennt. Verantwortung statt Kontrolle — wer entscheidet, was und mit welchem Mandat, wird in der Krise unklar. Klärung der Entscheidungsrechte stoppt Rework.
Daten, die niemand kennt — und alle pflegen
ERP, Excel-Listen, Outlook-Verteiler, geteilte OneDrive-Ordner: dieselbe Information mehrfach gepflegt, keine Sicht stimmt mit den anderen überein. Niemand weiß mehr, was tatsächlich gilt. Eine konsolidierte Lagesicht ist die schnellste Cash-Investition im Verfahren.
Vier Module. Skalierbar nach Mandat.
Festpreis-Module mit definierten Liefergegenständen. Was geliefert wird, steht vor Start fest. Keine offenen Stundenzettel.
Operativer Erstbefund
10 Tage vor Ort. Wertstrom-Analyse, Personalstruktur, Cash-Hebel-Identifikation, Quick-Wins. Für den Verwalter unmittelbar nach Anordnung der Sicherungsmaßnahme.
- Schriftlicher Erstbefund (15–20 Seiten)
- Cash-Hebel-Priorisierung mit Schätzung
- 12-Wochen-Maßnahmenplan
- Berichts-fähig für Gläubigerausschuss
Operative Stabilisierung
6–12 Wochen im Mandat. Umsetzung der priorisierten Maßnahmen. Cash-Acceleration, Prozess-Stabilisierung, Personal-Klärung, Lieferfähigkeit. Arbeit Hand in Hand mit Schlüsselmitarbeitern.
- Wöchentlicher Bericht an den Verwalter
- Wertstrom-Bereinigung in priorisierten Linien
- Entscheidungs-Klärung GF / 2. Ebene
- Stabilisierte Schlüsselrollen
Asset-Deal-Begleitung
Übergang in den übertragenden Sanierungsprozess. Operative Substanz dokumentieren, Käufer-Due-Diligence vorbereiten, Übergabe sichern. Eng abgestimmt mit Verwalter und M&A-Begleiter.
- Operative DD-Unterlagen
- Übergabe-Plan inkl. Personalstruktur
- Risiko-Inventur für Käufer
- 100-Tage-Plan für Erwerber
Eigenverwaltungs-Begleitung
Für GFs in §270a-Verfahren: operative Substanz, die die Eigenverwaltung trägt — und berichts-fähig ist für den Sachwalter. Vorbereitung des Insolvenzplans, soweit operativ relevant.
- Sachwalter-fähige Berichts-Struktur
- Operative Plangrundlage
- Stabilisierte 2. Führungsebene
- Übergabe-fähige Dokumentation
Sechs Situationen, die ich kenne.
Vom Anruf zum Befund in zwei Wochen.
Keine Pitch-Phase. Keine Ausschreibung. Keine drei Workshops, bevor etwas passiert.
Erstgespräch
Telefonat oder vor Ort. Lage, Verfahrensstand, Zielbild des Verwalters, Eckdaten zum Unternehmen. Klärung, ob das Mandat operativ machbar ist.
60–90 MinutenOperative Lageanalyse
10 Arbeitstage vor Ort. Werkleitung, zweite Ebene, Finanzbereich, Daten-Sicht, Mitarbeiter-Gespräche, Wertstrom-Befund, Cash-Hebel.
2 KalenderwochenBefund + 12-Wochen-Plan
Schriftlicher Erstbefund, priorisierte Maßnahmen, Cash-Effekt-Schätzung, Personal-Empfehlungen. Berichts-fähig für Verwalter und Gläubigerausschuss.
3–5 Werktage nach LageanalyseGeneralismus als Asset.
Branchenspezialisten kennen ihre Branche tief — und übersehen die Muster, die alle Krisen-Mittelständler teilen. Ich habe in sechs Sektoren operativ gearbeitet. Das macht mich zum Mustererkenner, nicht zum Branchen-Insider.
Reden wir. Ohne Pitch.
Sie haben eine Sicherungsmaßnahme auf dem Tisch oder ein laufendes Verfahren, in dem die operative Seite klemmt? Schreiben Sie mir kurz die Eckdaten — Branche, Größenordnung, Verfahrensstand. Rückruf innerhalb von 24 Stunden.
Erstgespräch kostenlos und ohne Verpflichtung. Wenn das Mandat nicht zu mir passt, sage ich das. Wenn es passt, liegt nach zwei Wochen ein operativer Befund auf Ihrem Tisch.
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Hohe Bleichen 8
20354 Hamburg